RE: Rossi und Yamaha (2013)

#1 von Ar-one , 10.08.2012 19:15

Hallo, liebe Freunde, auch das ist nun amtlich...


Yamaha bestätigt Rossis Rückkehr - Das stärkste mögliche Team
Nachdem Ducati Valentino Rossis Abschied mit Saisonende bekanntgegeben hatte, folgte Yamaha mit der Bestätigung, dass der Italiener zurückkehrt.

Welch einen Unterschied zwei Jahre ausmachen können. War man bei Yamaha Ende 2010 nicht mehr unbedingt der größte Unterstützer von Valentino Rossi, hieß man den Italiener am Freitagvormittag mit Freuden wieder bei sich willkommen. Kurz nachdem Ducati den Abschied des neunfachen Weltmeisters mit Ende der Saison 2012 bekanntgegeben hatte, bestätigte Yamaha, dass er wie erwartet ab der Saison 2013 wieder für das MotoGP-Team des Herstellers antreten wird.
Rossi hat für zwei Jahre bei seinem ehemaligen und neuen Arbeitgeber unterschrieben und er wird sich dort wieder mit Jorge Lorenzo duellieren müssen, der ihn ehemals aus dem Werksteam vertrieben hatte. Gleichzeitig erlebte Rossi mit Yamaha aber auch sehr viele gute Zeiten, immerhin holte er vier WM-Titel mit dem Hersteller und gewann in den ersten sieben gemeinsamen Saisonen 46 Rennen. Diese Erfolge dürften auch den Ausschlag dafür gegeben haben, dass er sich von Ducati ab- und Yamaha wieder zuwandte.
"Diese Bekanntgabe sind wieder einmal tolle Neuigkeiten für Yamaha", sagte Yamaha Motor Racing Managing Direktor Lin Jarvis. "Im Juni konnten wir Jorge Lorenzo für 2013 und 2014 weiterverpflichten und jetzt konnten wir Valentino Rossi für die nächsten beiden Jahre bestätigen. Dadurch haben wir es geschafft, das stärkste mögliche Team zusammenzustellen, um Siege zu holen und die Marke Yamaha zu promoten." Schon 2008, 2009 und 2010 fuhren Rossi und Lorenzo gemeinsam für Yamaha, in dieser Zeit holte man drei Mal in Folge die Triple Crown aus Fahrer-, Hersteller- und Team-Weltmeisterschaft. Diese Erfolge werden nun klarerweise wieder angestrebt.


http://www.motorsport-magazin.com/motogp...liche-team.html




Auch dazu ein paar persönliche Worte.

So sehr ich Valentino ein prickelndes Karriereende wünsche, so flau ist das Gefühl für die Rossi/Yamaha Ehe. Es gibt ja Sauerkraut, das aufgewärmt noch besser schmecken soll als nach dem ersten Mahl. Ob das im Motorradrennsport auch so ist, wage ich zu bezweifeln.

Ein Engagement mit Honda oder Yamaha, in einem exzellenten Kundenteam (bei diesen Sponsoren allemal möglich) wo er noch das eine oder andere Highlight setzen könnte, aber, bei altersbedingten Schwächen, nicht gleich seine erfolgreiche Werksteams - Vergangenheit um die Ohren geschlagen bekäme, hätte mich mehr begeistert.

Irgendwie deucht mir, dass das Yamaha Werks-Team verdammt dringend einen großen Sponsor braucht.

Hoffentlich kann Valentino auch davon seinen Vorteil ziehen, und bleibt nicht als minderleistende Sponsor-Hure in Erinnerung.


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#2 von Ar-one , 10.08.2012 19:25

die Motorrad-Welt überschlägt sich:

Valentino Rossi hat bei Yamaha unterschrieben. Ist sein Projekt mit Ducati mit dieser Entscheidung gescheitert? Und was will der Italiener noch erreichen?

Für Späße ist er weiterhin zu haben und seine eigene Situation kommentiert er nicht selten mit einem Augenzwinkern. Und doch hat es in ihm ganz sicher gebrodelt, auch, weil an der Werbefigur Valentino Rossi viel dranhängt. Es scheint, als habe sich einer der besten Motorradrennfahrer der Geschichte in einem stillen Moment auf seine Aussage besonnen, dass er seine Karriere bei Yamaha beenden will. Sicherlich kann es als symbolischer Akt betrachtet werden, dass Rossi nun wieder den Japanern das Vertrauen schenkt und sich so ein (bisher) erfolgreicher Kreis schließt. Denn unlängst hat der Italiener angekündigt, dem Rennsport nur noch zwei Jahre erhalten bleiben zu wollen. Zwei Jahre, die selbst für einen ganz großen Fahrer zu wenig sind, um einer teilweise noch an Kinderkrankheiten leidenden Maschine den entscheidenden Schliff zu verpassen. Denn auch der Einstieg von Audi beim italienischen Hersteller, den Rossi ausdrücklich so gelobt hatte, ist allein kein Heilsbringer.
Weiter mit Ducati zu kämpfen, wäre sicherlich eine Herausforderung gewesen, die bei einem positiven Ausgang wahrscheinlich die Aufstockung des Rossi-Denkmals um mehrere Etagen zur Folge gehabt hätte. Doch der 33-jährige scheint mit dem aktuellen Status der Ikonisierung zufrieden, will keinen Heiligenschein und nimmt in Kauf, sich zumindest in Bezug auf Ducati auch die Beurteilung "gescheitert" gefallen zu lassen. Erst kürzlich hatte sich Rossi eingestanden, dass er sich mehr von seinem Ducati-Einsatz erhofft hat. "Die Situation hat sich verändert, man kann keinen großen Unterschied mehr machen. Und speziell ich habe es nicht geschafft", zeigte Rossi Selbstkritik.


http://www.motorsport-magazin.com/motogp...ines-stars.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#3 von tourenbiker , 11.08.2012 12:28

Tja, jetzt ist es raus! Aber, was ich bisher noch nicht gelesen oder vielleicht übersehen habe, ist der Jeremy Burgess auch wieder mit an Bord, oder verzieht er sich in Richtung Ruhestand????


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#4 von Ar-one , 12.08.2012 09:16

Zitat von tourenbiker
Tja, jetzt ist es raus! Aber, was ich bisher noch nicht gelesen oder vielleicht übersehen habe, ist der Jeremy Burgess auch wieder mit an Bord, oder verzieht er sich in Richtung Ruhestand????



Ist wahrscheinlich immer noch nicht restlos geklärt, oder aber im Hype der ersten Nachricht untergegangen.
Ich denke aber nicht, dass Burgess bei Ducati bleibt (ausser er wäre Vertraglich gebunden, wobei ich da an eine Rossi Ausstiegsklausel denke).
So wie seine Äusserungen bzgl Ducati waren, und die waren nicht viel anders als die von Rossi, tut er sich den Laden bestimmt nicht bis zur Rente an.
Also ich tippe, er geht wirklich in Rente oder aber mit Rossi zu Yamaha.

Die Schweizer sehen das ähnlich... mit Betonung und Vorsicht auf "soll auch"...


Der neunmalige Weltmeister Valentino Rossi wird die Rückkehr zu Yamaha, wo er bereits von 2004 bis 2010 unter Vertrag stand, am Freitag verkünden. Mit Rossi soll auch sein australischer Chef-Mechaniker Jeremy Burgess zu Yamaha ziehen.

http://www.20min.ch/sport/motorsport/story/31130144


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#5 von Only46 , 12.08.2012 10:07

Na endlich,......geht doch,....geeeeeehhhhht doch!!!!!!!!!!!!!!!!
Endlich isser von diesem Drecksrennstall weg und bekommt wieder ein konkurenzfähiges Motorrad.
Ade Duca....würg........
Ich gönns ihm,daß er wieder vorne mitfahren kann,auch wenns andere nich glauben,.......aber die haben auch keine Ahnung von "Fanbegeisterung" und ertrinken in ihrer realismusgetränketen Welt

Aber wie isses dann,wenn er wieder gewinnt?????

Ein Hoch auf Rossi,......endlich
Darauf haben wir gewartet.......wieder Siege des Doctors......
Da wird die Heuchelei wieder angeschürt.......

Wartets ab,.....soooo wirds sein......
Gibts hier kein "Kotzsmilie" ???
Aber soviel könnt ich gar nich einstellen,wie ich kotzen könnte......


LG......Speeeedy

 
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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#6 von Ar-one , 12.08.2012 16:38

Zitat von Only46
[Da wird die Heuchelei wieder angeschürt.......

Wartets ab,.....soooo wirds sein......
Gibts hier kein "Kotzsmilie" ???
Aber soviiele könnt ich gar nich einstellen,wie ich kotzen könnte......



Deshalb gibts hier keine Kotzsmilies. Du würdest ja alles voll kotzen hier... Und wer putzt's wieder weg...

Verstehe aber nicht ganz warum du kotzen willst. Dachte du bist hell begeistert und könntest nur dies machen.... (sieht auch besser aus und der Glibber spritzt nur in eine Richtung.)


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#7 von Ar-one , 12.08.2012 16:42

Rossi hat den Lauf übers Wasser aufgegeben und schwimmt zurück ans Ufer...


Weiter mit Ducati zu kämpfen, wäre sicherlich eine Herausforderung gewesen, die bei einem positiven Ausgang wahrscheinlich die Aufstockung des Rossi-Denkmals um mehrere Etagen zur Folge gehabt hätte. Doch der 33-jährige scheint mit dem aktuellen Status der Ikonisierung zufrieden, will keinen Heiligenschein und nimmt in Kauf, sich zumindest in Bezug auf Ducati auch die Beurteilung "gescheitert" gefallen zu lassen. Erst kürzlich hatte sich Rossi eingestanden, dass er sich mehr von seinem Ducati-Einsatz erhofft hat. "Die Situation hat sich verändert, man kann keinen großen Unterschied mehr machen. Und speziell ich habe es nicht geschafft", zeigte Rossi Selbstkritik.

http://www.motorsport-magazin.com/motogp...ines-stars.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#8 von Ar-one , 13.08.2012 18:47

Burgess und das Team hängen wohl am seidenen Yamahafaden...


Rossi solle sich nicht ärgern, dass er bei Ducati unterschrieben hat. "Es war richtig, das zu tun und es zu probieren. Beziehungstechnisch und in Sachen Atmosphäre waren es positive zwei Jahre. Was fehlte waren die Ergebnisse, das Wichtigste", meinte Brivio. Mit der Rückkehr zu Yamaha habe sich der neunfache Weltmeister für den schwierigsten Weg entschieden. "Denn es braucht Mumm, um Lorenzo herauszufordern, schließlich ist er momentan am besten in Form und hat das gleiche Bike."

"Rossi hat alles zu verlieren, dafür braucht man Eier. Er demonstrierte, dass er noch immer die Motivation hat zu siegen", fuhr Brivio fort. Ob Rossis Crew, inklusive Jeremy Burgess, erneut mit ihm wechseln kann, stehe noch nicht fest. "Vale hat seinen Wunsch geäußert, jetzt muss Yamaha entscheiden", erklärte Brivio.



http://www.motorsport-magazin.com/motogp...er-schritt.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#9 von Ar-one , 17.08.2012 19:27

Seit der Bekanntgabe des Yamaha Wechsels muss Rossi bestimmt noch die eine oder andere Kröte schlucken...

Natürlich lässt Stoner ein paar kleine Details aussen vor, aber im Grunde genommen hat er nicht ganz unrecht.
Rossi hat es nicht geschafft, den Stier zu reiten. Das Umerziehen der Ducati war immer fraglich. Doch vom Grossmeister hätte ich schon erwartet, dass er den Stier bei den Hörnern packt und die Schnauze in den Dreck drückt. Das hätte zwar auch keinen Titel gegeben, aber ausgeschaut hätte die Geschichte schon etwas anders.

Stoner überraschte Rossis Wechsel nicht - Den Stolz nicht überwunden

Casey Stoner hat es nicht überrascht, dass Valentino Rossi wieder zu Yamaha wechselt, da der Italiener es nicht verstand, wie die Ducati zu handhaben ist.


http://www.motorsport-magazin.com/motogp...eberwunden.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#10 von Ar-one , 23.08.2012 18:14

Irgendwo las ich, dass die große Liebe Rossi/Burgess etwas gelitten hätte, und Rossi meinte, vielleicht arbeite das Team etwas zu altmodisch. Worauf Burgess durchklingen ließ, dass nicht nur die Ducati, sondern auch Rossi wohl etwas die Motivation verloren hätte.

Und nun das.......

Nix ist da sicher...


Valentino Rossi hat zwar bereits gesagt, dass er sich wünscht, dass seine Crew, darunter vor allem Crewchief Jeremy Burgess, wieder mit zu Yamaha kommen, der Australier ist sich da allerdings nicht so sicher. "Ich weiß es nicht, niemand hat mich bisher gefragt", sagte er der Gazetta dello Sport. "Ich werde darüber nachdenken müssen. Ich hätte gern [bei Ducati] aufgehört. Wir sind nicht weit weg, vielleicht fehlt uns nur noch ein Prozent. In diesen beiden Jahren hat Ducati viel gelernt und für mich ist es enttäuschend, nicht in der Lage zu sein, es zu beenden."

http://www.motorsport-magazin.com/motogp...sel-loesen.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#11 von Ar-one , 23.08.2012 18:36

und noch was höchstinteressantes...

Furusawas Besuch in Italien
Ehemaliger Yamaha-Ingenieur zu Gast beim Ducati-Generaldirektor

Er habe keine Informationen und Details von Yamaha weitergegeben, sondern verstärkt über seine Vorgehensweise bei der Entwicklung im Jahr 2004 berichtet. So sei es beispielsweise um das "Schwerpunkt Dreieck" gegangen - ein Dreieck, das den Front- und Heckkontaktpunkt mit dem Boden und den Gravitationspunkt des Bikes beschreibt. "Oder wenn sie vom Fahrwerk sprechen, wird immer die "Steifheit" bezeichnet. Aber mein Ansatz ist ein anderer. Ich würde eher einen Blick auf die "Frequenz" der Fahrwerke richten und versuchen, die Front- und Heckfrequenzen so weit wie möglich anzugleichen. Es führt zu einem leichten Gewichtstransfer", so Furusawa, der Preziosis Intention hinterfragte....

.....Während seines Italien-Trips stattete Furusawa in Tavullia auch Valentino Rossi einen Besuch ab. "Als ich in Italien war, war er sich schon zu 99 Prozent klar darüber, das Team zu verlassen", so Furusawa, der bei der Rückkehr nach Japan das Gespräch mit Yamaha suchte und sich entschied, nicht wieder in den GP-Zirkus einzusteigen. Vielmehr wolle er seinen Ruhestand genießen und sich seinem eigenen Unternehmen widmen, dass sich auf die Lösung von Fragen zur Fahrzeugdynamik, Lautstärke und Vibration spezialisieren wird.

Furusawa erwartet für die kommende Saison wieder einen harten Zweikampf zwischen Jorge Lorenzo und Valentino Rossi. "Ich denke, die Spannung zwischen den beiden wird wieder ansteigen. Ich wäre nicht überrascht, wenn Valentino glaubt, dass er Jorge vor seinem Ruhestand schlagen muss. Er ist ein so entschlossener Fahrer. Es tut mir leid für die Jungs in der Box, sie werden wieder Bauchschmerzen bekommen."


.......muuahahahahahhahaha....


http://www.motorsport-magazin.com/motogp...aldirektor.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#12 von Ar-one , 24.08.2012 17:47

Lin Jarvis könnte glatt und nahtlos als EU Krisenpolitiker agieren.
Seine politischen Worthülsen sind erste Sahne.

Einfacher ausgedrückt: Dovi und Cal waren immer eine Option. Spies hat jämmerlich versagt, aber rausschmeissen? Der USA Markt!! Sie wissen schon....

Ob Spies nun freiwillig oder mit Yamahas "technischer" und "mentaler" Hilfe ins andere Lager wechselt, bleibt wohl für lange Zeit ein offenens Geheimnis.
Wer sich allerdings auch nur marginal in der Szene auskennt, wird schwerlich glauben können, dass sich ein Fahrer seines Kalibers, in diesem Alter, diesem Team (Werksteam mit Weltmeisterpotential) freiwillig aus dem Olymp des Motorradrennsports verabschiedet, ohne auch nur den Hauch von Siegen und Titeln mitgenommen zu haben.

Ich glaubs jedenfalls nicht!

Rossi war auch für Yamaha immer eine Option. Natürlich nicht offiziell und schon gar nicht zwischen den Zeilen.
Aber jedes Team, das zu sah wie der Grossmeister an der Ducati verzweifelte, dachte bestimmt daran, was wäre, wenn er dort aufhören würde ohne gleich auch seine Karriere zu beenden. Rossi im Team ist für jedes Team ein Vorteil, auch wenn er sportlich nicht die gesetzte Nr.1 ist. Publicity gibts immer. Und besser ist es doch, die im eigenen, als im Nachbarstall zu haben.....

Und wer weiss, vielleicht knarzt Rossi ja förmlich vor Testosteronüberschuss aus allen Nähten, wenn er ohne Boxenwand bei Lollischorsch in der Box sitzt....


Jarvis bestätigte zudem, dass Rossi sein Debüt auf der 1000er M1 direkt nach dem letzten Rennen in Valencia geben wird. "Valentino kam auf uns zu und äußerte sein Interesse, zu Yamaha zurückzukehren, also kam der erste Kontakt von Valentinos Seite. Obwohl einige Leute es bemerkenswert finden, kann ich sagen, dass Carmelo [Ezpeleta] keinen Einfluss hatte. Ich habe weder über Valentino Rossis Rückkehr zu Yamaha mit ihm gesprochen, weder, dass Valentino an Yamaha interessiert ist, noch, dass wir an ihm interessiert sind", beteuerte der Yamaha-Boss.

Was Rossis Crewchief Jeremy Burgess angeht: Laut Jarvis ist der Australier herzlich eingeladen, mit Rossi zu Yamaha zurückzukehren. "Wir erwarten, dass Jeremy und die Crew zu uns zurückkommen können und wir sind sicherlich offen dafür. Wir haben sieben Jahre lang mit Jeremy und der Technik-Truppe verbracht, also der Plan ist noch nicht finalisiert, aber wir werden weitere Gespräche mit Valentino haben und nun wird es um die Planung für die Crew gehen", erklärte Jarvis.
......
Im Laufe der Saison habe man sich bei Yamaha über Crutchlow, Dovizioso und Spies Gedanken gemacht und kam zu dem Schluss, dass alle drei viel Potential haben. "Bevor es mit Valentino losging, sprachen wir mit Cal und Andrea und sagten ihnen, dass sie großartig arbeiten und wir wollen, dass sie bei Yamaha bleiben, aber gleichzeitig ist Ben Spies unser aktueller Werkspilot und er hat viel Potential, also waren wir eher geneigt mit Ben zu verlängern", schilderte der Yamaha-Boss weiter. "Das haben wir ihnen schon vor fünf oder sechs Wochen gesagt. Als die Saison weiter fortschritt, änderte sich die Situation, denn wir hätten vor drei Monaten nie erwartet, dass Valentino zu Yamaha zurückkommen will."


http://www.motorsport-magazin.com/motogp...akzeptiert.html


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#13 von tourenbiker , 21.11.2012 13:42

Nachdem auf der neuen SPEEDWEEK-Titelseite groß angekündigt wurde - ROSSIS RÜCKKEHR - MotoGP Erster Test des Superstars auf Yamaha - habe ich mich schon auf das Blattinnere vorgefreut. Jedoch die Enttäuschung war groß. Nichts als leere Worthülsen, keine Zeiten, Lorenzo ist im Nassen gestürzt und angeblich hat der Herr Baumgartner etwas gehört und darf auch etwas ausplaudern, was dem Rossi nicht erlaubt ist. Rossi ist anscheinend ganze 2 Runden gefahren, und das im Regen. Da bekommt man schon eine ganze Menge an Feedback. Das ist Journalismus vom Allerfeinsten, haha. Wahrscheinlich die Schlagzeile, um einige Exemplare mehr zu verkaufen. Ich brauche so etwas nicht, denn ich kaufe sowieso jede Ausgabe von Speedweek.


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#14 von Ar-one , 21.11.2012 20:19

Man darf den Schreiberlingen ruhig nachsehen, wenn sie die größten Eyecatcher als Kaufmotivation drucken. Schließlich hat auch ein G.W. eine bestimmte Zielvorgabe als Auflage. Wird die nicht erreicht, verzeiht danach bestimmt kein Sponsor, wenn das an den eher gemäßigten, sachlichen und absolut realitätsangepassten Mitteilungen lag. Auch der gute Günther muss schließlich seine Frühstücksbrötchen mit Schweizer Franken und nicht mit einem Journalistenqualitätssiegel bezahlen.

In dem, angesichts der tristen Wetterbedingungen zu erwartenden, mageren Inhalt, stand aber, in ein paar Sätzen nur, der Grund, warum das ?Trommeln? mit Rossi so gut funktioniert.

So soll der ?arme? Lollischorsch schon am Morgen des ersten Testtages, unbemerkt von den Journalisten, durch die Boxengasse geschlendert sein. Die waren nämlich allesamt um die Rossi Box versammelt, um den ?historischen? Augenblick einzufangen.
Obwohl wahrscheinlich jeder wusste, dass es bei diesem Wetter eh keine Sensationsmeldungen gab, war doch der alte Sack, und vorher allseits vollmundig verkündete ?Loser? Rossi bei Ducati, und jetzt bei Yamaha, bedeutend interessanter als der neue Weltmeister Lorenzo.
Genauso wie die neue Prophezeiung als nächster Weltmeister Marquez.
Oder der hoffentlich ? endlich - nächste Weltmeister Pedrosa.
Oder, oder, oder?. der vielleicht irgendwann erste Weltmeister aus Deutschland Bradl, der laut Mielke dem alten Rossi längst den Schneid, die Eier und als wirren Wunschtraum etwas von seiner Popularität abgesäbelt hat.
Vom noch ärmeren Dovizioso ganz zu schweigen, bei dem fast übersehen wurde, dass er sich auf der Ducati ganz wohl fühlte, und sogar relativ anständige Zeiten fuhr.

Was sagt uns das?

Da kann ein Meckerhansel wie Stoner sein eigenes Vorderrad überrunden, und nichts wird sich ändern. Da können sogar die ?echten? Fans, für die Stoner der einzig ehrliche und ?echt? schnellste war, Knochen und Kurbelwellen kotzen - es ändert sich nichts. Wobei die meisten davon wahrscheinlich gar nicht wissen, woher der Hype um Rossi kommt. Die waren 1996 noch mit Tante Gerda im Kita beschäftigt, als Rossi sich aufmachte, um spektakulär in Brno seinen ersten GP zu gewinnen. Und das mit Pfeil und Bogen, Sonne Mond und Sternen und sonst noch allerlei anderen, verspielten Schabernacks. In einer Zeit, als nach dem Rennen die wilden Wheelys von Mamola und Schwantz der vergangenen Jahre, die einzig verbliebenen Non plus Ultras an emotionaler Begeisterung waren. Was anfangs noch belächelt wurde, zeigte nach den regelmäßigen Erfolgen, bei denen er mit jugendlichem Übermut und einer fast beängstigenden Abgeklärtheit auftrumpfte, dass da etwas ganz neues entstand. Rossi hat den Zirkus frisch gestrichen und ihm seine Höchstpersönliche Duftmarke verpasst. Daran hat sich seit 1996 nichts geändert. Und es wird sich nichts daran ändern, außer Rossi will es selbst. Die Zeit ist nah, und der einzige Nachfolger (nach dem Gesetz der Serie ? in jeder Klasse, im zweiten Jahr den Titel) könnte im Moment nur noch Marquez sein. Das wäre die sportliche Nachfolge.

Den Schalk und das Charisma von Rossi soll und wird keiner mehr hervorbringen.
Genauso wie ein Cassius Clay beim Boxen, wird es auch nur einen Rossi im Motorrad Rennsport geben.


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RE: Rossi und Yamaha (2013)

#15 von tourenbiker , 22.11.2012 11:41

Wie wahr, wie wahr! Du sprichst mir aus dem Herzen, nur könnte ich es nicht in so blumigen Worten wiedergeben. Du bist der geborene Schreiberling.

DU solltest für SPEEDWEEK schreiben!!!


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Rossi und Ducati
11-11-2012 MotoGP in Valencia

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